Braubach braucht eine schnelle Lösung

Braubach OrtsumgehungAnlässlich des Treffens mit der Bürgerinitiative „Braubach lebenswerter“ e.V. auf ihrer Fahrradtour erklärt die rheinland-pfälzische  Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):

„Es ist ungeheuerlich, was sich in Braubauch abspielt. 12.000 Fahrzeuge, davon viele LKWs auch aus dem europäischen Ausland, quälen sich tagtäglich durch das einspurige Nadelöhr in der Ortsmitte. Die Folgen sind eine hohe Lärmbelastung, Schadstoffkonzentrationen und unendliche Staus. Nicht nur die Menschen, die in den umliegenden Gemeinden auf das Auto angewiesen sind, verbringen viel überflüssige Zeit im Auto. Auch Rettungswagen, die beispielsweise Kranke von Nastätten zur Klinik nach Koblenz bringen, brauchen für die Strecke oft eine Dreiviertelstunde. Diese Zeitspanne kann lebensbedrohlich sein; im Notfall zählt jede Minute.

Die Situation hat sich so zugespitzt, weil viele Unternehmen die LKW-Maut umgehen wollen. Zudem wurden in vielen Gemeinden auf der Strecke zwischen Wiesbaden und Braubach Umgehungsstraßen gebaut oder sind in Planung, dass der Fernverkehr diese Strecke vorzugsweise nutzt. Nur im letzten Ort am Rhein wurde auf eine Umgehungsstraße verzichtet. Die Leidtragenden sind die Menschen, die in und um Braubach leben.

Das alles zeigt zunächst, wie wichtig es ist, dass die LKW-Maut für Bundesfernstraßen endlich kommt. Außerdem muss alles unternommen werden, damit sich die Verkehrssituation der Braubacher verbessert. Die Bürgerinitiative hat mir ein Konzept für eine Umgehungsstraße vorgestellt. Diese muss sorgfältig geprüft werden. Bundespolitisch werde ich Druck machen, damit es in Brauchbach zu einer schnellen Lösung kommt.“

Ortsvorsitzender Christoph Weyrath  fügt hinzu, dass der Ortsverband die Bürgerinitiative unterstütze und sich ebenfalls weiterhin für eine schnelle Lösung einsetzen werde.

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