GRÜNE: 24 H Fährbetrieb an der Loreley

Der Bau einer Mittelrheinbrücke ist derzeit in weite Ferne gerückt. Die GRÜNEN stehen und standen dem Bau einer Mittelrheinbrücke immer kritisch gegenüber. Allerdings ist der Ortsverband überrascht über die Positionierung der CDU im Rhein-Hunsrück Kreis, so OV Sprecher Christoph Weyrath. Es war immer eine GRÜNE Forderung den Fährbetrieb am Mittelrheintal auszubauen. Nun könnte / sollte es eine Lösung geben, um beide Rheinseiten zueinander zu bringen. Bündnis 90/Die Grünen im Kreistag Rhein-Lahn haben im Kreistag einen Antrag auf 24-Stunden-Fährbetrieb am Mittelrhein gestellt

 

. Auch der Rhein-Hunsrück-Kreis hatte im dortigen Kreistag bereits im Februar dieses Jahres einen entsprechenden Beschluss gefasst. „Bisher war es üblich, dass in Fragen des Fährbetriebs und des Baus einer Mittelrheinbrücke die beiden betroffenen Kreise partnerschaftlich und somit gemeinsam agieren“, so der OV-Vorstand Christoph Weyrath. Da aber inzwischen bekannt ist, dass der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal ein Konzept erarbeiten will, wie der Fährbetrieb an dieser Stelle bis zum Bau einer Mittelrheinbrücke verlängert werden kann und Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) derzeit keine Zuständigkeit der Landesregierung sehe, stellten die Grünen folgenden Antrag: „Der Rhein-Lahn-Kreis schließt sich der Forderung des Rhein-Hunsrück-Kreises an, sich für verbesserte Fährverbindungen, im Speziellen für einen 24-stündigen Fährbetrieb in St. Goar - St. Garmhausen einzusetzen, solange keine feste Rheinquerung vorhanden ist. Der Landrat leitet diese Forderung an den zuständigen Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal weiter und informiert das zuständige Ministerium über diesen Wunsch des Rhein-Lahn-Kreises. Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes wird aufgefordert, diesen Beschluss bei der Beratung des Fährkonzeptes mit zu erwägen und im Ergebnis möglichst in das Konzept aufzunehmen“. Alle Parteien – bis auf die FPD – stimmten dem Antrag zu.

Zusätzliche Informationen